Ehemaliges Ascom-Areal in Bümpliz
Das alte Fabrikareal der Ascom wird umgenutzt. Einzelne Gebäude werden abgerissen, andere saniert und umgebaut. Die Räumlichkeiten dienen neu als Hauptsitz der Steuerverwaltung und beherbergen den archäologischen Dienst. Entlang der Stapfenackerstrasse werden in einem Neubau und in einem umgebauten Altbau Loftwohnungen erstellt.
Die Umgebung reagiert auf die unterschiedlichen Anforderungen an den Raum. Aussenliegende Bereiche sind grosszügig und mineralisch gestaltet. Die Flächen dienen hauptsächlich der Parkierung, Erschliessung, Entsorgung, Anlieferung usw. Innenliegende Freiflächen sind durchgrünt, weisen Aufenthaltsqualität auf und schaffen spannenden Kontrast zur Architektur.
Innenhof Steuerverwaltung
Der Hof bildet attraktiven Ausblick von den Büros aus. Auf Niveau Erdgeschoss wird der Hof als Aussenbereich des Restaurants genutzt.
Ein grosses Seerosenbecken und an Wassertropfen erinnernde Pflanzgefässe gliedern den Hof und bilden einen Filter zwischen öffentlichem Empfang
und den geschlossenen Räumlichkeiten der Steuerverwaltung.

Loftwohnungen Landschaftsarchitektur: Hänggi Basler Landschaftsarchitektur GmbH
Architektur: Thomas Szikszay, Dipl. Architekt ETH SIA, Mariano Jenni, Dipl. Architekt ETH SIA, Rudolf Remund, Dipl. Architekten FH (Ausführung)
Steuerverwaltung / Archäologischer DienstLandschaftsarchitektur: Metron Bern (Projektleitung Clemens Basler)
Architektur: Thomas Szikszay, Dipl. Architekt ETH SIA, Mariano Jenni, Dipl. Architekt ETH SIA, Rudolf Remund, Dipl. Architekten FH (Ausführung) |
Loftwohungen
Eine horizontale Betonmauer umfasst die Vorgärten des neuen Gebäudes entlang der Stapfenackerstrasse und läuft bis in den Innenhof hinein. Entlang der Strasse sind die privaten Aussenräume der Erdgeschosswohnungen angeordnet. Eine Hecke umfasst die Gärten. Sie bietet Sichtschutz und lässt die Jahreszeiten erleben.
Der Hof dient als Eingang zu den Loftwohnungen.
Er wird mit weichen Rasenhügeln und den malerischen Bäumen das grüne Herz der Anlage.
Die Bäume bilden für den Beobachter von oben eine Wolke. Vom Niveau Erdgeschoss aus steht das Spiel zwischen den vertikalen Stämmen und der weichen Ermodellierung, welche dem Aussenraum Tiefe gibt, im Zentrum. Die Hügellandschaft wird zur begehbaren Spielskulptur.
Das Pflanzkonzept ist bewusst schlicht gehalten um auf der kleinen Fläche einen prägnanten Ort entstehen zu lassen. Als Heister gepflanzt findet der Feuerahorn Verwendung, darunter liegt ein Rasenteppich.
Die Feuerahorne blühen im Früjahr mit den gelblich-weissen, duftenden Rispenblüten, im Sommer zeichnet das Blätterdach spannende Schattenspiele auf den Boden, im Herbst sind die Blätter wie ein finales Feuerwerk und im Winter überraschen die Bäumen mit ihrem filigranen Wuchs.
Das Wegnetz bildet in der Mitte des Hofes einen Platz. Hier trifft man sich zwischen Nachhausekommen und dem Weggehen.
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